canvas_new.gif Mit Rezept der Woche      

 

Utes Vollwertkochbuch
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Ute-Marion Wilkesmann

Email an: wilkesmann[at]gmail.com Ich freue mich wirklich sehr über Feedback! Bei Fragen bitte ich jedoch die Telefonstunde (s.o.) zu nutzen!


Rezept der Woche: KW  28+29

Bunter Kartoffelsalat

2 Portionen

Die Kartoffeln in Wasser kochen, die Kochzeit richtet sich nach der Größe. Test: Ein scharfes Messer in die Kartoffel stecken, wenn es leicht und weich hineingleitet, sind die Kartoffeln gar. Ich habe für mittelgroße Kartoffeln (es waren 4 Stück) 25 Min. benötigt. Kurz unter kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind. Schale abziehen.

Mayonnaise-Alternative in eine Schüssel geben. Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit der Mayonnaise vermengen, darauf achten, dass die Scheiben nicht zusammenkleben. Das restliche Gemüse hinzufügen, vorsichtig mischen und gut abgedeckt mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Auf zwei Schüsselchen verteilen.

Mayonnaise-Alternative

Im Magic verquirlen:

Schmeckt lecker und hat eine schöne Farbe.

Wissen zu Katoffelsalat

In einen richtigen Kartoffelsalat gehören natürlich – Kartoffeln. Am besten, so heißt es, nimmt man festkochende Kartoffeln oder zumindest vorwiegend festkochende Kartoffeln, damit die Scheiben anschließend im Salat nicht zerfallen. Regional werden teilweise auch ein paar mehligkochende mit eingearbeitet, um dem Salat mehr Sämigkeit zu verleihen. Die bekannteste Kartoffelsalat ist wohl die mit Mayonnaise, es gibt aber auch Regionen, die dann eine warme Brühe oder ähnliches bevorzugen. Kartoffelsalat ist eine beliebte Beilage für diverse Fleischgerichte. Organisieren wir ein kaltes Büffet, kommen wir um einen solchen Salat gar nicht herum, er ist förmlich obligatorisch, zusammen mit Nudel- und Krautsalat.

Nett sind andere regionale Begriffe, wie z.B. Erdäpfelsalat (Bayern und Österreich) oder Härdöpfelsalat (Schweiz), Franken: Bodaggnsalat, Schwaben: Grombierasalad, Rheinland und bergisches Land: Ädäpelschlot, Oberlausitz: Arbernsalad und Mecklenburg: Tüftensalat. 2015 hat der Kartoffelsalat es sogar bis in einen Filmtitel geschafft: "Kartoffelsalat – Nicht fragen". Der Film ist reichlich verrissen worden, was aber sicherlich nicht auf die Kartoffeln zurückzuführen ist. Und das trotz Mitwirkung von Otto Wahlkes und Wolfgang Bahro, dem GZSH-Fiesling. Ich konnte in der Inhaltsangabe aber nichts entdecken, was an die Mitwirkung auch nur einer einzigen Kartoffel denken lässt.

Für den Kartoffelsalat kenne ich nur eine Form: die Scheiben. Ich habe noch nie Kartoffelsalat aus Stiften oder ähnlichem gesehen. Das wäre mal ein Experiment wert :-) Für diesen Salat kommen für den Vollwertler nur Pellkartoffeln in Frage, da ja für Salzkartoffeln die Schale vor dem Kochen entfernt wird. Für den Salat mit Mayonnaise ist es wichtig, dass die Kartoffeln richtig kalt sind, während sich warme Kartoffeln besser für Brühe usw. eignen, weil sie diese aufsaugen.

Bei den weiteren Zutaten zählt die Region oder mehr noch die persönliche Vorliege. Herkömmlich sind kleingeschnittene Zwiebeln, Gurkenstücke, Äpfel, Gewürzgurken, Eier, Wurststücke und frische Kräuter. Der Phantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt und so kann ein Kartoffelsalat auch eine leckere Resteverwertung werden. Anregungen für interessante Zutaten können wir uns auch aus anderen Ländern holen: Birnen, Champignons und Rote Bete (Schweiz), Karotten, Erbsen und Spargel (Spanien), oder auch Oliven.

Wer diätet, begnügt sich als Normalesser vielleicht mit einem Joghurtdressing. Dann weiß man aber bei jedem Bissen: Ich verzichte, ich verzichte. Wer sich ein bisschen müht, kann aber auch ohne tiereiweißhaltige Produkte eine Alternative zur Mayonnaise finden, die äußerst lecker schmeckt, ohne dass sie einen Fitzel Tofu enthält.

 

 

Die Rezepte der vergangenen sechs Wochen findet Ihr jeweils: hier