Fast-Waterloo-Haselnussbrot, süß
Noch nicht 100% vollwertig!

Der Schreck kam, als ich zu Beginn des Rührgangs in die Form schaute: Der Teig ist extrem flüssig! Nach dem zweiten Gehvorgang - immer noch eine flache Brühe an der Bodenform. Naja, dachte ich mir... ich esse mich da schon irgendwie durch, ist sicher nett nass und so. So machte ich mir Mut.

5 Minuten bevor die echte Backzeit begann, schaute ich nochmals in den Automaten: Ach du jeh, immer noch dunkel, flüssig & flach. Dabei hatte ich doch letztlich noch getönt, dass mir noch NIEEEE ein Brot im Automaten wirklich misslungen sei.

25 Minuten der Backzeit vorbei, ich wollte gerade spazieren gehen: Nichts tat sich an dem Brot. Nun denn, jeder trifft mal irgendwann seinen Meister, warum also sollte dieses Brot nicht mein Meister werden?

Es gibt wohl Remscheid Heinzelmännchen. Denn als ich vom Spazwandern zurück kam, war das Brot fertig - und die Form halbvoll! Okay, ich habe schon höhere Brote gebacken. Aber auch schon flachere :-)

350 ml Soya-Reisgetränk
2 EL Distelöl
3/4 TL Salz
3 EL Honig
50 g Vollrohrzucker
200 g gemahlene Haselnüsse
300 g Weizenmehl Typ 550
100 g gehackte Haselnüsse
1 Päckchen Trockenhefe

Die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in die ungefettete Backform geben. Deckel schließen, Automat einstellen (Programm: Normal, Farbe: mittel, Teigmenge: I).

Nach dem Backen 10-15 Minuten warten. Die Form auf einem Gitter umdrehen, die Knethaken von der Unterseite drehen, bis sie leicht beweglich sind. Dann löst sich das Brot sofort.