Auf dem Weg zur Vollwert, mit Schwächen :-)

Fast wissenschaftlicher Hefestuten

Nachdem der gestrige Hefestuten ja völlig in sich zusammengesackt war, habe ich erst einmal eine Reinigungsorgie veranstalten dürfen. Habe sogar, pfui ich bin böse, einen Becher Wasser in den Automaten gekippt, was ja strengstens verboten ist, umd die Kohlestückchen von der Wand zu lösen. Bruder & Family hat der Stuten köstlich gemundet, was dann den Ausschlag gab: Mit Frischhefe ist ein neuer Versuch fällig.

Wenn ich den Versuchsaufbau beweiskräftig halten will, darf ich natürlich nur einen Parameter (nach dem anderen) ändern. Das aber hieße, dass ich außer der Hefemenge - die ich für den Schuldigen halte - nichts ändern dürfte. Das widerstrebt jedoch meiner Natur, die nicht gerne zweimal dieselben Zutaten verwendet.

Noch auf dem Weg in den nächsten Laden zum Erwerb des nächsten Päckchens Hefe schwor ich mir: "Ich halbiere nur die Hefemenge, alles andere verwende ich IDENTISCH." Aber merkwürdig, als ich vor dem Backautomaten stand, wurde doch meine Hand ganz ein wenig anders geführt. Willenlos musste ich zusehen .... ;-) Naja, die Änderungen sind wirklich minimal...

320 ml Soya-Reis-Getränk
2 Eier
1 gestr. TL Salz
2 EL Margarine
3 reichliche EL Honig
20 g Soyavollmehl
480 g Dinkelmehl Typ 1050 *
1 EL Vollrohrzucker
1/2 Päckchen frische Hefe = 21 g
100 g gestiftelte Mandeln

 * Birlin-Mühle

Form am Boden bei eingesetzten Knethaken mit Öl einpinseln. Den Zimt im Schrank mit Wehmut anschauen. Die Zutaten "bis zum Mehl" der Reihe nach in die Backform geben. In das Mehl eine leichte Kuhle drücken, darauf den Zucker geben. Über den Zucker die Hefe zerbröseln und mit 2 EL Soya-Reis-Getränk bedecken. Darüber kommen die gestiftelten Mandeln.

Deckel schließen, Automat einstellen (Programm: Normal, Farbe: mittel, Teigmenge: II). Nach dem Backen 15 Minuten warten. Die Form auf einem Gitter umdrehen, die Knethaken von der Unterseite drehen, bis sie leicht beweglich sind.