Gewagter Cointreau-Hefekuchen

Das gewagt bezieht sich nicht auf die Unmengen Cointreau - sondern darauf, dass ich einen Hefekuchen-Kaltstart probiere. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einer Methode, Kuchen ohne Eier zu backen. Weil vor allem die selbstgemahlenen Mehle Unmengen von Eiern brauchen, um in Schwung zu kommen. Herkömmlicher Hefeteig mit der ewigen Geherei ist mir zu lästig, außerdem gelingt er mir - außer im Brotautomaten - nicht. Nun werden wir sehen, ob das Ganze genießbar wird - ich habe mein Bestes getan :-))

125 g lauwarmes Wasser
1/2 Päckchen frische Hefe = 21 g
1/4 TL Honig

200 g Dinkel
200 g Weizen
1 TL gemahlener Ingwer
1 gute Prise Kardamom

50 g Sonnenblumenöl
1 Prise Salz
150 g Honig
75 g süße Sahne
75 g Cointreau

1 geh. EL Creme fraiche
100 g Erdnüsse (ungesalzen, ungeröstet)

Hefe im Wasser auflösen, Honig hinzugeben.15 Minuten stehen lassen. Getreide fein mahlen und mit den Gewürzen mischen. Öl, Salz, Honig, Sahne und Cointreau in der Küchenmaschine verquirlen. Zwei Drittel des Mehls mit dem Knethaken unterkneten. Restliches Mehl oben drauf schütten. Hefewasser darauf gießen. 15 Minuten stehen lassen (derweil dieses Rezept schreiben).

Erdnüsse und Creme fraiche unterziehen. Eine Silikonringform mit dem Teig füllen. Im Umluftofen:
30 Minuten bei 125 °C
20 Minuten bei 160 °C
10 Minuten bei 200 °C

Der Kuchen ist lecker. Aber gegangen ist er nicht wirklich. Weitere Forschungsarbeiten in der R&D-Versuchsküche von Blobbo sind erforderlich.