Haselnusslebkuchen

Angelehnt an ein Rezept aus dem Buch "Vollwertige Weihnachtsbäckerei mit Pfiff" von Herbert Walker. Und wie meist - auch hier ein kleines Abenteuer, wenn ich nach diesem Buch backe.

Ich empfehle eine Konsistenz wie Rührteig, das schmeckt sicher auch besser. Also noch ca. 50 ml Sahne/Wasser wäre vermutlich ideal.
Die Angabe bei Walker ist: 200°C, 30 Min lang. Es soll ja Leute geben, die gern Schwarzgebackenes essen. Ich bin so ein Sensibelchen, ich mag Lebkuchen gerne gebräunt. Mehr nicht.

Honig und Öl erhitzen (auf Stufe 1,5 von 3). Salz dazugeben.

Weizen und Roggen fein mahlen. Haselnüsse im Zerkleinerer feinstens hacken (bis die Messer nur noch einen kleinen Teil der Masse bewegen). In die Mehlmischung mit einer Gabel Backpulver, Zimt und Lebkuchengewürz gut einrühren. Dann die Nüsse.

Soyavollmehl mit dem Wasser kräftig schlagen. Mit den Eiern in der Küchenmaschine gut durchrühren lassen. Hälfte der Mehlmischung einrühren. Leicht abgekühlten Honig unterrühren, gefolgt von dem restlichen Mehl (esslöffelweise zugeben). Saure und süße Sahne und einen weiteren EL Honig unterrühren. Dann noch die Trockenfrüchte unterziehen. Eine Stunde ruhen lassen.

Bis dahin ging alles bestens. Ich soll den Teig jetzt auf das gefettete und bemehlte Backblech streichen. Nehm ich doch wie immer Backpapier...

Ich verteile den recht festen Teig mit einem Esslöffel möglichst gleichmäßig. Er lässt sich nicht verstreichen, klebt sofort an allem fest, sogar an meiner Silikonteigrolle. Vorteil: Ich habe viel, was ich von dem leckeren Teig naschen kann. Schließlich habe ich zwei Haushaltsfolien drüber gelegt und dann mit der Teigrolle verteilt. Geht immer noch schwer. Zum Schluss noch etwas mit den nassen Händen nachgeholfen - ging ganz gut (eine Zufallsentdeckung).

Backen (siehe links), heiß in rechteckige Stücke schneiden und auf einem Rost abkühlen lassen.

Backzeit:  20 Min bei 180 °C (Umluft)