Kürbisweichi

Es sollte Knäckebrot werden, wegen des Gemüseanteils ist es aber recht weich geworden. Länger Backen wollte ich es auch nicht, weil die trockeneren Randstücke schon nicht mehr so recht lecker schmeckten. Mein Fazit: Kürbis eignet sich für salzige Backwaren - aber nicht für Knackiges.

100 g Naturreis
150 g Dinkel
1 gestr. TL Salz
1/2 gestr. TL Weinsteinbackpulver

220 g Kürbis (geschält und ohne Kerne)
1 Prise Harissa
1 gestr. gem. Paprika edelsüß
125 ml Sahne
7 geh. EL Dinkelmehl

Tipp:
Der Flüssigkeitsanteil des Kürbis ist offensichtlich hoch genug, und somit war 125 ml Sahne zu viel. Ich würde mich demnächst ab 50 ml "vortasten".

Reis und Dinkel mischen und in der Getreidemühle fein mahlen (Elsässer F100, da sag ich nix mehr zu ....). Mit Salz und Backpulver mischen.

Kürbis in Würfel schneiden. Teig in der Küchenmaschine mit dem Hackmesser herstellen: Auf einer niedrigen Umdrehungszahl den Kürbis zerkleinern, Harissa und Paprika untermischen. Mit der Sahne dann schneller drehen, damit die Kürbismasse feiner wird. Mehlmischung esslöffelweise unterkneten. So viel Mehl hinzufügen, bis sich in der Mitte eine Teigkugel formt.

Teigkugel in eine Plastiktüte wickeln und etwa eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen. Mit einer Silikonteigrolle den Teig auf Backpapier flach ausrollen (wenn die Teigrolle klebt, mit Wasser benetzen). Mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit einem Teigrädchen in Stücke schneiden und auf ein Backblech legen. Mit Wasser besprühen und in den vorgeheizten Backofen (165°C, Heißluft) schieben (mittlere Schiene). Nach 15 Min. das Backblech umdrehen (falls der Ofen ungleichmäßig backt), noch 10 Min. backen, im abgestellten Ofen noch 5 Min. nachbacken lassen.

Heißluftherd (vorgeheizt): 175 °C; Backzeit: ca. 30 Min. Nach dem Backen ein Handtuch auf den Grillrost legen und die Knäckestücke darauf ausbreiten, mit einem Handtuch abdecken und abkühlen lassen. In eine gut schließende Metalldose geben.