Schwedische Buchweizenklopse

Ich habe das Rezept an ein Buch angelehnt; da ich mir für den Küchengebrauch die Seite herauskopiert hatte, weiß ich nun nicht mehr, welches Buch das war. Auf jeden Fall wieder so ein richtiges Erlebnis: Wenn ich mich an die Flüssigkeitsangaben gehalten hätte: Da hätte ich allenfalls eine flüssige Teigplatte hinbekommen. Das geht über die normale Toleranz aufgrund unterschiedlich guter Getreide hinaus. Da frage ich mich doch: Kupfert da einer vom anderen ab, ohne zu probieren? Denken sich Leute am Tisch Rezepte aus und das war's?

Am Morgen;
125 g Buchweizen
75 g Leinsamen
50 g Sultaninen
400 g kochendes Wasser

Am späten Nachmittag
(10 Stunden später):

1/2 Würfel Bio-Hefe (ca. 21 g)
75 g Wasser

410 g Dinkel
100 g Hartweizen
1,5 TL Salz
1 gestr. TL Grapefruitschale (oder eine andere Sorte)

25 g Wasser

  1. Morgens: Buchweizen, Leinsamen und Sultaninen mischen. Mit kochendem Wasser übergießen, durchrühren und 10 Stunden quellen lassen.
  2. Hefe in 75 g Wasser auflösen.
  3. Dinkel und Hartweizen fein mahlen und mit Salz & Grapefruitschale mischen.
  4. Den Brei vom Morgen, Hefewasser  und Mehl erst mit einem Löffel mit Loch, dann mit den Händen 10 Min. gut durchkneten. Dabei die restlichen 25 g Wasser allmählich einarbeiten. Der Teig ist recht klebrig.
  5. Die Schüssel mit dem Teig in eine Plastiktüte stecken und warm etwa 1 Stunde stehen lassen. Der Teig hat sich dann deutlich vergrößert.
  6. Den Teig nochmals kurz durchkneten; mit einem nassen Esslöffel Portionen von etwa 80 g abnehmen. Mit nassen Händen zu einer Kugel formen und auf zwei mit Backfolie ausgelegte Bleche verteilen.
  7. Besprühen und in einer Plastiktüte nochmals etwa 30 Min. gehen lassen.
  8. Die Bleche in den kalten Backofen schieben.
  9. Bei 180°C (Umluft; laut Thermometer) 25 Min. backen (nach 20 Min. die Bleche tauschen); im ausgestellten Ofen noch 5 Min. nachbacken.
  10. Noch heiß mit Wasser besprühen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.