Schlichter Spinatberg

Heute Morgen auf dem Markt war mir nach Spinat. Und siehe da - mein Superbauer hatte auch Spinat da. Da ich noch nie frischen Spinat gekocht habe, war ich bei der Menge unsicher. Man rechnet 500 g pro Person, der fällt ja so zusammen. Hmm Hmmm. Na gut. Auch andere Leute bestätigten mir das.

Er ist auch zusammen gefallen. Von einer schier unübersichtlichen Menge auf eine übersichtliche Menge. Dennoch war es wahnsinnig viel, 2 Teller picke-packe voll. Kein Platz mehr für eine "Beilage", außer einem winzigen Kanten Brot. Also das nächste Mal nehme ich 250 g, dann kann ich mir wenigstens auch ein Sößchen dazu machen, eine Kartoffel oder ein bisschen Hirse.

Fragte mich der Marktbauer, ob ich schon mal die großen Spinatfelder in der Nähe von Aachen gesehen hätte. Wo eben auch große Firmen ihren Spinat beziehen (Tiefkühlkost). Nö. Da fahren also riesige Traktoren über die Felder, 12 Meter breit. Vorne schneiden sie und hinten saugen sie mit Luftzug auf. ALLES auf. Ob es springt, sich bewegt oder nicht. Hmmm. Es geht doch nichts über Selbstgemachtes :-))

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten; mit ganz bisschen Brot Hauptmahlzeit für eine Person.

1 Zwiebel (geschält 40 g)
1 Knoblauchzehe
2 EL Wasser
500 g Spinat
25 g Wasser
1 TL Gemüsebrühextrakt
1 TL Kräutersalz
1-2 Prisen Muskat gemahlen
2 EL Walnussöl

Zwiebel und Knoblauchzehe klein schneiden, mit 2 EL Wasser in einer gusseisernen Pfanne köcheln. In der Zwischenzeit den Spinat vorbereiten. Ich hatte ihn morgens bereits gründlich gewaschen und dann jetzt noch zweimal. Also: Dreimal waschen. Wurzeln abschneiden. Mit 25 g Wasser in die Pfanne geben, Deckel schließt anfangs kaum. Gemüsebrühextrakt hinzufügen.

Immer wieder mal durchrühren und auf mittlerer Hitze köcheln, bis er inklusive der Stängel weich genug ist. Mit Salz und Muskat abschmecken, Öl unterziehen. Schmeckt wirklich lecker.