Currybrot

Aus der Zeit vor der "reinen Brukerlehre" beherberge ich noch so ein paar Dinge aus dem Naturkostladen, die ich so nicht mehr esse, wie z.B. die Reis- und Nudelsauce Curry von Zwergenwiese. Die würde ich mir heute nicht mehr kaufen, weil sie ein Industrieprodukt sind. Da ich sie aber nicht wegwerfen möchte, habe ich sie in ein Brot eingearbeitet. Das schmeckt erstaunlich gut!

200 g Sauerteig
1 Würfel Bio-Hefe (42 g)
400 g Wasser
1 TL Honig (14 g)

170 g Roggen
80 g Sechskorngetreide
500 g Dinkel
3 TL Salz
1 TL gem. Koriander

1 Glas (350 ml) Reis- und Nudelsauce Curry
110 g Kürbiskerne

  1. Am Vorabend den Sauerteig so auffüttern, dass für dieses Brot 200 g zur Verfügung stehen.
  2. Hefe mit Honig im Wasser auflösen.
  3. Getreide fein mahlen und mit Salz und Koriander mischen.
  4. Hefewasser, Currysauce und 200 g Sauerteig zu dem Mehl geben. (Restlichen Sauerteig in einem Schraubverschlussglas in den Kühlschrank stellen.) Mit dem Handrührgerät (Knethaken) 10 Minuten gut verkneten.
  5. Kürbiskerne hinzufügen und nochmals 5 Minuten kneten (Knetzeit insgesamt: 15-20 Minuten).
  6. In eine passende, gut gefettete Kastenform geben (30 cm lang, 10,5 cm breit), mit einem nassen Teigschaber glatt streichen.
  7. Mit dem Teigschaber den Teig schräg in beide Richtungen etwa 1 cm tief in einem Rautenmuster einschneiden.
  8. In den kalten Ofen schieben und 55 Minuten bei 200°C backen, dabei ein Schüsselchen mit heißem Wasser in den Ofen stellen. Im abgestellten Ofen 10 Minuten nachbacken lassen.
  9. Nach dem Backen auf ein Gitterrost stürzen und auskühlen lassen.