Veggie-Käse

100 % vegan

Nach einem Rezept aus dem Buch "Das große Handbuch der vegetarischen Vollwert-Ernährung. Frei von tierischem Fett und tierischem Eiweiß" von Frese Martha und Heinrich, und Irene Gutschenreiter.
Also so frisch war das essbar - aber Käse natürlich nicht. Ich bin ja sowieso gegen diese "Ersatzbenennungen". Auch ist dieser Käse nicht unbedingt etwas, nach dem ich mir die Finger schlecke. Es ist jetzt einfach die Frage für mich, ob er wirklich zum Überbacken taugt.
Es war auch meine erste Erfahrung mit Agar-Agar. Funktioniert wunderbar. Nur merkte ich beim Aufkochen deutlich, dass es sich um ein Meeresprodukt handelt: es riecht nach Tang. Wie ich das in eine Süßspeise einarbeiten soll, ist mir schleierhaft. "Lahnstein" hält nichts von Agar-Agar, ich habe vergessen warum. Es ist immerhin eine Alternative für Gelatine, wenn für mich auch nicht unbedingt sehr verlockend.

Hinweis vom 8. August 2007: Ja, es stimmt, Einfrieren und Auftauen geht prima, vor allem zum Überbacken

3 TL Agar-Agar
560 g Wasser
125 g Cashewnüsse
1 geh. TL Salz (ist definitiv nicht salzig genug)
1 gestr. TL Schabzigerklee
1 Prise gem. Kümmel
1 Prise Cayennepfeffer
3 EL Zitronensaft

Herstellung im Zerkleinerer. Ist aber eine zu große Menge dafür! So gab's Überschwemmung. Die folgende Beschreibung vermeidet diese Katastrophe, indem ich empfehle, nur einen Teil der heißen Flüssigkeit in den Zerkleinerer zu geben:

Cashewnüsse im Zerkleinerer fein mahlen. Gewürze, Salz und Zitronensaft unterschlagen.

Agar-Agar im kalten Wasser verrühren und aufkochen. 2 Minuten kochen lassen. Vom Herd nehmen, die Hälfte portionsweise in die Cashewmasse einarbeiten. Dann die Flüssigkeit aus dem Zerkleinerer in den Topf geben, mit einem Rührblitz (Schneebesen) gut verschlagen (man könnte auch gleich alles im Thermomix machen <g>).

In Förmchen füllen und fest werden lassen - dauert auch ohne Kühlung nicht einmal eine Stunde. Soll laut Frese tiefkühlbar sein.