Spritzgebäck ungespritzt vor Tores Schluss

Ich bin sehr dafür, Saisongebäck auch nur in der Saison zu backen. Also kein Stollen zu Ostern, kein Spritzgebäck im August. Da das letzte Spritzgebäck aber so lecker war, wollte ich unbedingt noch eine "Fuhre" hinterher schieben. Nur war mir das Gemenge mit dem Plätzchenwolf zu viel Aufwand, außerdem geht dabei doch auch relativ viel Teig verloren. Wo wir bei Teig sind, kann ich nur warnen: Wer diesen Teig probiert, bevor er gebacken ist, läuft der Gefahr, sehr viel weniger Plätzchen zu backen :-))

Menge: 3 Backbleche, einzeln nicht gezählt.

250 g Einkorn
250 g Dinkel
1 Prise Zitronensalz
1 Teelöffelspitze gemahlene Vanille
2 Teelöffel Spekulatiusgewürz (Ostmann)
125 g Walnusspaste (= extrem fein gemahlene Wahlnüsse)
320 g Butter
225 g Honig

Getreide fein mahlen (Stufe 1,5 in der Hawo Novum Getreidemühle), mit Salz, Spekulatiusgewürz und Vanille mischen. Dann alle Zutaten in eine Schüssel zusammen geben und mit der Hand gründlich verkneten. Ein Stück Haushaltsfolie auf den Tisch legen. Die Hälfte des Teigs auf der Folie zu einer 40 cm-langen Rolle formen (eventuell stückeln), in die Folie einrollen. und in den Kühlschrank legen. Mit der zweiten Hälfte ebenso verfahren. Mindestens eine Stunde hart werden lassen.

Drei Backbleche mit Dauerbackfolie auslegen. Eine Teigrolle aus dem Kühlschrank nehmen, die Folie öffnen und mit einem scharfen Messer rasch in 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben nebeneinander auf ein Backblech legen. Mit der zweiten Teigrolle ebenso verfahren.

Backofen gut auf 175 °C (Umluft) vorheizen (ich hatte vorher Brot darin gebacken).

Heißluftherd: 175 °C; Backzeit: ca. 10-20 Min (vermutlich)
Nach 10 Minuten die ersten Plätzchen am Rand wegnehmen, die hellbraun sind. Alle 2 Minuten kontrollieren.

Auf einem Kuchengitter erkalten lassen und in einer Metalldose aufbewahren.