Rosenkohl mit Gorgonzolasoße

mit Tiereiweiß

Hauptmahlzeit für eine Person (2 Teller); Zubereitungszeit ca. 25 Min (das war mit Rosenkohl putzen, allerdings war der Rosenkohl super, sodass das Ganze viel weniger Arbeit war, als ich das sonst kenne).
Gorgonzola war im Bioladen im Angebot. Gorgonzola war immer einer meiner Lieblingskäse. Also konnte ich heute nicht widerstehen. Da hatte ich also dieses vermeintlich herrliche Stückchen Käse liegen und bei dem Gedanken, daraus eine Soße für den Rosenkohl zu machen, lief mir schon das Wasser im Mund zusammen.
Und es erging mir, wie es mir jetzt mit Käse immer geht - ich bin enttäuscht. Ja, die Soße an sich war lecker, aber meine käselosen Soßen schmecken mir besser. Ich stelle immer wieder fest, dass gerade beim Käse die Erinnerung verschönt. Er ist gar nicht so lecker. Bei Schokolade habe ich das z.B. nicht, da weiß ich, wie die schmeckte im Vergleich zur Vollwert (minderwertig), Fleisch lockt mich schon gar nicht. Irgendwann wird es wohl auch mal in meinem Gehirn angekommen sein, dass der Käse in Wirklichkeit gar nicht so lecker ist, wie ich mir immer einbilde. Bin ich da vielleicht auch Opfer von "Szene-Denken" oder Werbung?

50 g Wasser
1 Teelöffel Gemüsebrühextrakt
300 g Rosenkohl (geputzt)

Soße:
20 g grüne Rosinen (s. Austauschtabelle)
1/4 TL ger. Orangenschale
 2 TL Zitronensaft
50 g heißes Wasser
50 g Gorgonzola

2 halbierte Cocktailtomaten

Wasser und Gemüsebrühextrakt in einer Pfanne verrühren. Geputzten Rosenkohl (größere Röschen halbieren, sonst unten kreuzweise einschneiden) ebenfalls in die Pfanne legen. Deckel auflegen, auf größter Einstellung zum Kochen bringen, bis Dampf unter dem Deckel austritt. Auf kleinster Einstellung, ohne den Deckel zwischendurch anzuheben, 15 Minuten dünsten.

Die grünen Rosinen fein zerhacken (z.B. bei der kleinen Menge im Magic Maxx). Dann die anderen Zutaten hinzugeben und kräftig zu einer sämigen Soße mixen.

Die Hälfte des Rosenkohls auf einen Teller geben, mit Soße übergießen und Tomatenvierteln dekorieren.