Fermentiertes Leinsamenbrot

Ergibt ein kleines Brot

Vorteig:
120 g kaltes Wasser
4 g Hefe
1 sehr falch gestr. TL Honig
100 g Weizen

Hauptteig:
240 ml kaltes Wasser
1/2 EL Vollmeersalz
550 g Weizen
50 g Leinsamen
1 Teelöffel Öl
  1. (Morgens) Für den Vorteig Wasser, Honig und Hefe in einer größeren Schüssel gut verrühren. Weizen mahlen und mit dieser Flüssigkeit verrühren.
  2. Die Schüssel in eine Plastiktüte stecken und an einem kühlen Ort (ich habe einen schattigen Flur gewählt) etwa 10-12 Stunden stehen lassen.
  3. (Abends) Den Vorteig im Wasser auflösen. 550 g Weizen mahlen. Salz untermischen und mit dem aufgelösten Vorteig gut verkneten (10 Minuten mit der Hand). Der Teig sollte eine glatte, aber nicht zu weiche Konsistenz haben. Da der Teig noch stark geht, sollte die Schüssel reichlich bemessen sein.
  4. Die Schüssel in eine große Plastiktüte stecken und wiederum an einem kühlen Ort ca. 12 Stunden stehen lassen.
  5. (Am nächsten Morgen) Leinsamen auf den Teig schütten und den fertigen Teig durchkneten, bis der Leinsamen eingearbeitet ist. Schüssel nochmals in eine Plastiktüte stecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  6. Eine kleine Springform (18 oder 20 cm) mit etwas Öl einpinseln. Den Teig gut durchkneten, zu einer Kugel formen und in die Springform legen. Oben einmal einschneiden.
  7. Mit Wasser besprühen und in eine Plastiktüte stecken. An einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit den Ofen auf 250 °C vorheizen, auf den Boden eine ofenfeste Form mit Wasser stellen.
  8. Blech einschieben, Ofen (Umluft) auf 200 °C stellen, 10 Minuten backen. Temperatur auf 175 °C absenken und weitere 30 Minuten backen. Ofen ausstellen und die Brote bei ausgeschaltetem Ofen 5 Minuten nachbacken lassen.
  9. Gut mit Wasser einsprühen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Tipp:
Wer keine kleine Springform hat, backt entweder ein flacheres Brot, nimmt einen Backrahmen oder eine entsprechende Keramikschüssel. Freigeschoben lässt sich dieser Teig nicht backen, dafür ist er zu weich.