Ferment-Rhabarberkuchen

Mit dem Ferment von www.backferment.de soll man ja auch Kuchen backen können. Bei Brot habe ich vorzügliche Ergebnisse erreicht. Beim Kuchen.... also ich bin mir da noch nicht so ganz sicher. Der Teig ist so gut wie gar nicht gegangen. Okay, er war recht schwer mit Honig und Butter, aber Hefe geht mir da trotzdem noch. Er ist auch nicht schlecht geworden. Vermutlich hätte ich ihn noch länger gehen lassen müssen, aber dann wäre das ein Tagwerk geworden. Mittags sollte er fertig sein. Ich werde weitere Versuche starten...

Bezüglich des Geschmacks werde ich mal andere Leute befragen... ich selbst kann da schlecht was zu sagen, da ich im Moment keinen Kuchenhunger habe.
 

20 g Flüssig-Backferment
200 g handwarmes Wasser
200 g Weizen

300 g Kamut
1/2 Teelöffel Rosensalz *
100 g Butter
200 g Honig
450 g Rhabarber

35 g flüssiger Honig

* s.. Austauschtabelle

Am Vorabend:
Ferment in warmem Wasser auflösen und mit dem fein gemahlenen Weizen verrühren. Schüssel in eine Plastiktüte stecken, mit einem Tuch abdecken und über Nacht warm stehen lassen.

Morgens:
Kamut fein mahlen, mit Salz mischen. Fermentteig, Butter und Honig gut miteinander verkneten, am besten zuerst mit einem Löffel rühren. 10 Minuten lang kneten, was erst schwierig ist, da der Teig sehr weich ist. Nach einer Weile wird das einfacher. Schüssel gut abdecken und 2 Stunden gehen lassen.

Eine Springform mit Backpapier auslegen (über den Boden legen, dann den Rand darauf setzen und schließen). Teig gleichmäßig in der Springform verteilen. Rhabarber waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden, den Boden damit dicht belegen. Abdecken und eine Stunde gehen lassen.

Eine ofenfeste Form mit Wasser auf den Boden stellen, die Springform in den kalten Ofen schieben. Mit Dauerbackfolie abdecken. 45 Minuten bei 200 °C (Umluft) backen. Folie entfernen, Honig auf den Rhabarber träufeln und noch 15 Minuten backen.