Petras missgeglückte gefüllte Buchweizencräpes

Vorbereitungszeit: 4 Stunden quellen lassen; Zubereitungszeit: 10 + 25 Minuten; Hauptmahlzeit für 1 Person

Natürlich waren Petras Crepes nicht misslungen, sondern schrecklich lecker. Weshalb ich mich heute genötigt sah, die Dinger nachzubacken. Statt Spinat- hatte ich mir eine Wirsingfülle ausgedacht. Geschmeckt hat es letztendlich auch, so als Schmarren. Aber ich habe keine so schönen füllbaren dünnen Crepes hinbekommen - da muss ich wohl mal Unterricht nehmen.

Teig
60 g Weizen
60 g Buchweizen
1 EL Leinsamen (10 g)
1/2 TL Kräutersalz *
1 EL Olivenöl
210 g Wasser

Öl (und evtl. Butter) zum Backen

Wirsingfülle:
150 g Wirsing
1 Knoblauchzehe
60 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühextrakt *

2 Tomaten (200 g
2 TL Sonnenblumenöl
etwas Salz
frisch gemahlener Pfeffer

* siehe Austauschtabelle)

Weizen und Buchweizen mit dem Leinsamen gemischt fein mahlen. Mit Salz, Öl und Wasser verquirlen und 4 Stunden quellen lassen.

Wirsing ggf. waschen und kleinschneiden. Knoblauchzehe schälen und würfeln. Wasser und Gemüsebrühextrakt in einem kleinen Topf verrühren Wirsing und Knoblauch hinzugeben. Deckel auflegen. Bei höchster Einstellung zum Kochen bringen, auf ganz klein stellen und, ohne den Deckel anzuheben, 15 Minuten dünsten lassen. Öl (Petra nahm gemischt Öl und Butter, habe ich dann auch versucht, gab bei mir aber auch kein besserers Ergebnis) heiß werden lassen, 2-3 EL Teig hineingeben und flachstreichen. Braten, bis eine Seite braun ist, dann wenden. Und da passierte das Malheur: Der Teig wollte sich einfach nicht vom Boden lösen. Und außerdem wurde das Ganze ein zwar leckere knusprige, aber optisch nicht sehr ansprechende Masse.

Ergibt 2-3 Pfannkuchen. Tomaten in grobe Scheiben schneiden. auf ein Viertel eines großen Tellers legen, mit Öl beträufeln, salzen und pfeffern. Einen Teil des Wirsings auf die Hälfte eines Pfannkuchens legen, zuklappen und neben die Tomaten legen.