Hutzelaugustbrot

Vorbereitung: Sauerteig am Vorabend auffüttern und Trockenfrüchte einweichen; traditionell sind Hutzelbrote ja eher ein Weihnachtsgebäck. Aber so in kleinen Stücken zum Nachmittagskaffee schmeckt es auch im Sommer.

500 g Roggensauerteig

500 g Weinbeeren
500 g Trockenpflaumen
500 g Datteln
125 ml Rum
520 ml Wasser

500 g Roggen
1 TL ger. Zitronenschale
1 gestr. TL Zitronensalz
1 gestr. TL gem. Spekulatiusgewürz (oder gem. Nelken)
2 TL Zimt
1/2 gestr. TL Sternanis

150 g Walnüsse
250 g Mandeln

Sauerteig abends so auffüttern, dass am nächsten Morgen 500 g zur Verfügung stehen. Trockenfrüchte mischen, mit Rum und Wasser übergießen. Schüssel in eine Plastiktüte stecken und über Nacht quellen lassen. Am nächsten Morgen die Flüssigkeit von den Trockenfrüchten auffangen (= 280 g) und die Früchte grob hacken (z.B. im Thermomix in zwei Portionen, jeweils 15 Sekunden auf Stufe 4).

Nüsse als ganzes hinzugeben. Getreide fein mahlen, mit Gewürzen, Zitronenschale und Salz verrühren. Alles zusammen gut verkneten, bis kein Mehl mehr "zu sehen" ist. Teigschüssel in eine Plastiktüte geben und 6 Stunden ruhen lassen. Der Teig geht nicht. Den Ofen (Umluft) etwa 20 Min auf 200 °C vorheizen. Teig zu zwei gleichschweren Broten formen (je ca. 1400 g). Oben einschneiden, gut mit Wasser besprühen und auf einem mit Dauerbackfolie ausgelegten Backblech in den Ofen schieben.

Backen:
40 Min bei 200 °C
25 Min bei 175 °C (der Teig geht auch beim Backen nicht)

Die fertigen Brote in Aluminiumfolie wickeln, gut durchziehen lassen und kühl aufbewahren (oder einfrieren).