Laugengebäck

Etwa 14 Teile

 

20 g frische Bio-Hefe (1/2 Würfel)
1 TL Honig (5 g)
125 g Wasser

500 g Weizen
1 EL Sonnenblumenöl
1 TL Salz
ca. 150-190 g Wasser

20 g Natron
1,25 L Wasser

Hagelsalz 2 EL

VORSICHT beim Umgang mit Natron, es ist ätzend.

  1. Hefe mit Honig in 125 g Wasser auflösen.
  2. Weizen fein mahlen, in die Mitte eine Kuhle drücken und mit dem Hefewasser zu einem Brei verrühren. Mit Gärfolie abdecken und 20 Minuten gehen lassen.
  3. Mehl  und Salz mischen. Hefewasser, Öl und 150 g Wasser hinzugeben und die Mischung zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (eine Hand knetet, die andere dreht die Schüssel). Auf einer glatten Fläche weiterkneten und je nach Teigbeschaffenheit noch 40 ml Wasser einarbeiten.
  4. Eine Teigkugel unter Spannung formen, mit Wasser einsprühen, mit Gärfolie abdecken und 45 Minuten gehen lassen.
  5. Teig von Hand nochmals durchkneten und Portionen von ca. 72 g abwiegen (= 11 Stück); solange sie nicht verarbeitet werden, abdecken..
  6. Drei Teigstücke zu runden Brötchen formen, aus drei Teigstücken 4 Stangen herstellen und aus dem Rest drei große und vier kleine Brezel herstellen: Rollen von 40 cm Länge rollen, die Enden gegeneinander verdrehen und auf den dickeren Mittelteil drücken.
  7. Teigstücke abgedeckt nochmals 15-20 Minuten gehen lassen.
  8. In dieser Zeit Wasser mit Natron auflösen und aufkochen. Jeweils 2-3 Gebäckstücke ca. 30 Sekunden in die Lauge eintauchen, zwischendurch wenden.
  9. Mit einer Schöpfkelle herausnehmen, abtropfen lassen und auf die mit Backfolie ausgelegten Backbleche geben (vorsichtig, sie sind sehr glitschig-rutschig). Sofort mit dem groben Salz bestreuen.
  10. Abkühlen lassen. In dieser Zeit den Backofen auf 250°C vorheizen, auf den Boden eine feuerfeste Schale mit kochendem Wasser stellen. Die Bleche (Umluft, sonst hintereinander) einschieben, auf 200 °C herunterdrehen und in ca. 20 (bzw. für die größeren Teile 25) Minuten goldbraun backen.
  11. Noch heiß auf dem Blech mit Wasser einsprühen und dann auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Tipp: Gärfolie gibt es bei der Firma Häussler, www.backdorf.de