Haferfladen unfreiwillig

Keine Tierprodukte

Nach einem Rezept aus dem Buch "Backen mit Vollkorn" von Elsbeth Blaser, ISBN 3-923816-05-7, 1987 (Seite 32).

500 g Wasser
1 Würfel Bio-Hefe (42 g)
680 g Dinkel
250 g Hafer
1 EL Anis
1 TL Fenchel
1 EL Salz (20 g)

Zum Bestreuen:
Sesam
Schwarzkümmel

Hefe mit Wasser in der Teigknetmaschine 2 Min verrühren.

Getreide mischen, fein mahlen. Gewürze 2 x mit dem Handflocker flocken, mit dem Salz unter das Getreide rühren und alles zu dem Hefewasser geben. 7 Minuten in der Maschine kneten lassen. Schüssel in eine große Plastiktüte geben und 45 Minuten gehen lassen.

Nochmals 2 Minuten kneten lassen, dann mit der Hand auf einem mit Dauerbackfolie ausgelegten Backblech auseinanderstreichen. Mit einem Keramikmesser (das schneidet nicht so leicht in die Folie) in rechteckige Stücke schneiden. Mit Wasser einsprühen, mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und in einer großen Plastiktüte 20 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit den Backofen auf 250 °C (Umluft) vorheizen. Auf dem Boden steht eine ofenfeste Form mit Wasser.

20-25 Minuten bei 250 °C backen. Die Schnitte nachschneiden, als einzelne Stücke auf Kuchengitter geben und mit Wasser einsprühen.

Tipp:
Die Backtemperatur ist eine Nachlässigkeit von mir, ich habe vergessen, die Hitze herunterzustellen. Zum Glück hat es die Fladen nicht ruiniert, aber normalerweise hätte ich beim Einschieben auf 200 oder 225 °C heruntergeschaltet.

Das Originalrezept ist eigentlich für Brötchen. Das ist ein Witz! Ich möchte wirklich gerne jemandem zusehen, der diesen Teig mit nur 500 g Dinkel zu Brötchen formen kann. Der klebt nämlich so teuflich, dass ich selbst nach Zugabe von 180 g keine Brötchen formen konnte. Ich stand also vor der Alternative: Fladen oder Brot. Ich entschied mich für Fladen. Ich hatte vorher die Zutaten grob überschlagen und gedacht: 500 g Wasser ist 20 g für meine Meinung zu viel, naja, aber das ist ja nicht so schlimm. Offensichtlich muss man mit Hafer anders rechnen!