Muttis Nusskuchen in Rohkost

Wie ich schon im Buch "Immer öfter vegetarisch" schrieb, hat mich der Nusskuchen meiner Mutter durch alle Essphasen begleitet. Da war es nur logisch, dass ich jetzt auch einmal eine Rohkost-Variante auftische!

Teig:

Schokoguss:

Dekoration:

Teig: Haselnüsse mit der Mandel z.B. im Thermomix fein mahlen. Buchweizen mit Reis in der Getreidemühle fein mahlen. Kokosöl auf kleinster Einstellung auf dem Herd flüssig werden lassen und alle Zutaten verkneten, bis sich ein kompakter Klumpen ergibt (z.B. im Thermomix). Wer in einer Maschine kneten lässt, sollte hier darauf achten, dass er dann nicht länger knetet, weil sonst das Öl austreten kann. In eine mit Klarsichtfolie ausgelegte viereckige Lasagneform (ca. 20 cm lang, 11 cm breit) geben und flach drücken. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Guss: Für den Schokoguss erst die Kakaonibs, dann die Haselnüsse fein mahlen (in diesem Fall: Trockenbecher Vitamix). Die Kakaobutter fein abschneiden vom Block und alle Zutaten in den Vitamix geben. Dann mit dem Stößel solange bearbeiten, bis die Masse glatt und dickflüssig ist. Achtung: Hier ist ganz wichtig, dass die Kakaobutter unaufgelöst, aber in feinen Blättchen hinzugegeben wird und dass man den Vitamix nicht zu lange laufen lässt, dann tritt die Kakaobutter aus und ist nicht mehr unterzuarbeiten. Dies gilt übrigens auch für die Herstellung von Schokolade nach meinen Rezepten, wenn wir das Dreifache der Menge z.B. im Vitamix machen wollen.

Dank an dieser Stelle an Manuela von prohviant, die mir diesen Tipp gegeben hat, weil mir das auch ab und an passiert ist, dass das Fett separierte und ich nie wusste, wieso.

Deko: Nusskuchen aus der Form stürzen. Schokoladenguss dick aufstreichen, auch über die Ränder. Es bleibt ein Rest im Vitamix, damit eine halbe Siliconpralinenform füllen. Fünf Haselnüsse wie Knöpfe in eine Linie in der Mitte legen. Die Pralinen aus der Form drücken und ebenfalls als Dekoration oben auflegen (oder getrennt essen).

Hinweis: Der Kuchen ist grenzwertig süß, also ich meine: nicht sehr süß. Ich wollte es unbedingt vermeiden, dass die Nussmasse dann doch wie Marzipan schmeckt. Sie ist auch sehr schön nussig. Aber eben nicht für jedermann süß genug. Also am besten Nussmasse nach Fertigstellung sorgsam abschmecken und evtl. nachsüßen.