Quinoa-Marzipanstollen ohne Tiereiweiß

Da Rosinen, Weinbeeren usw. immer geölt sind, kaufe ich nur grüne = ungeölte Rosinen. Denn über die Qualität dieses Öls verrät mir niemand etwas!

Hefe zerbröseln und im Wasser auflösen. Getreide mischen und fein mahlen. In das Mehl eine Mulde drücken und die Hefeflüssigkeit hineingießen, mit einem Teil des Mehls zu einem Brei rühren (= Vorteig). Auf der warmen Fensterbank ca. 15-20 Minuten gehen lassen.

Gewürze, Öl und Honig zum Vorteig geben und alles gründlich in einer Maschine kneten (ca. 5 Minuten). Mit der Hand nacharbeiten, zu einer Kugel formen und die Knetschüssel gut abdecken. Teig etwa 1 Stunde auf der warmen Fensterbank gehen lassen.

Birnen mit einem scharfen Messer sehr fein schneiden. Mit Orangeat, Rosinen und Cashewnussbruch mischen. Im Rum einweichen. Mit der Maschine 3 Minuten unter den Teig kneten. Wieder zu einer Kugel formen und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Teig halbieren, mit der Hand gut durchkneten und zu zwei Rechtecken auseinanderdrücken. Marzipan teilen und in Stücke schneiden, jeweils in die Mitte der Teigstücke eine „Schneise“ legen. Die beiden Längsseiten jeweils darüber schlagen, sodass sie sich überlappen. Die Enden gut verschließen und von den Seiten zur Mitte drücken, damit die Gebäckstücke nicht ganz so lang werden. Mit Wasser besprühen und auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech legen. In eine große Plastiktüte stecken und etwa 90 Minuten gehen lassen. In den auf 175 °C vorgeheizten Ofen (Umluft) schieben, eine Schale mit heißem Wasser steht auf dem Boden. 30 Minuten backen, dann auf 150 °C stellen und weitere 20 Minuten backen.

15 g Butter in Scheiben schneiden und auf die heißen Stollen legen. Wahlweise mit flüssigem Honig bestreichen – das geht aber nur, solange der Stollen noch richtig heiß ist. Vor dem Anschneiden in Alufolie gepackt einige Tage liegen lassen. So hält er sich mehrere Wochen. Am besten backen wir ihn 4 Wochen vor Verzehr.