Wildhefebrot mit Sesam 2015/07

Für Backen am Sonntag. Ich habe dem Teig von Samstagabend auf Sonntagmorgen mehr zu arbeiten gegeben und außerdem den Teig so feucht wie möglich gemacht, denn ich wünsche mir ja immer noch, dass der mal richtig "los"-geht.

Samstagmorgen

Weizen fein mahlen, mit Hefewasser mischen und in einer kleinen Pengdose bis abends stehen lassen.

Samstagabend

Weizen fein mahlen, mit Wasser und dem Ansatz vom Morgen verrühren. In einer größeren Pengdose bis zum nächsten Morgen stehen lassen. Der Deckel ist aufgegangen.

Sonntagmorgen

Kümmel mit 1 EL Getreide mischen, in die Mühle geben. Mit dem Rest Getreide bedecken und fein mahlen. Mit Salz und Sesam verrühren. 110 g Wasser, Honig und den Ansatz vom Abend (hat gut geschäumt) hinzufügen. Mit der Hand 15-20 Minuten gründlich durchkneten, dabei 120 g Wasser in Portionen einarbeiten. In der letzten Minute immer wieder eine Kugel unter Spannung formen. Eine 30-cm-Brotform (Dr. Oetker- Profi-Email) mit Butter einfetten, Teig hineingeben. Teig mit der nassen Hand glattstreichen. In eine ausreichend große Plastiktüte geben und 8 Stunden gehen lassen. Das Brot ist minimal gegangen. Brot einsprühen, in den kalten Ofen einschieben, 40 Min. bei 190°C und 15 Min. im ausgestellten Ofen nachbacken.

Das Brot ist auch nicht mehr gegangen als sonst, hat an der Seite einen Riss, also zu viel Wasser.

Ich kann jetzt nur noch versuchen, den 2. Vorteig noch umfangreicher zu machen oder die Knetarbeit zu reduzieren. Oder auf neue Ansätze zu hoffen. So ist das zwar nicht schlecht, aber nicht wirklich überwältigend. Angeschnitten sieht es recht ordentlich aus - und der Geschmack ist wirklich gut. Ein Rätsel.