Zimtsterne

Zimtsterne ohne Eiweiß sind schon ein kleines Abenteuer :-) Beim nächsten Mal würde ich ein paar Dinge anders machen: nur 175 g Honig nehmen, vielleicht ist dann der Kamut überflüssig. Oder etwas mehr Kamut nehmen. So war der Teig sehr grenzwertig beim Ausrollen, was aber das Original auch ist. Auch habe ich festgestellt, dass Backpapier nicht so gut ist wie Dauerbackfolie. Da ich gestern sehr viel gebacken hatte, hatte ich da auch ein Blech mit Papier ausgelegt. Da ich auch Papier mehrmals benutze, kam das heute unter die Sternchen. Als ich testen wollte, ob die Sterne von unten hellbraun sind (Zeichen für "gar"), sind sie mir auf dem Papier sofort auseinandergerissen, weil sie noch nicht soweit waren. Aber selbst "relativ" dunkel mussten sie noch mit viel Sorgfalt vom Papier genommen werden. Durch den klebrigen Teig war das alles etwas aufwändig. Da ich mir mit dem Verhältnis Flüssigkeit / feste Masse hier gar nicht sicher war, habe ich sehr viele Geräte benutzt. Dazu kam, dass ich die bitteren Mandeln vergessen hatte - und so wenige Nüsse mahlen, geht am besten im Magic Maxx. Beim nächsten Mal würde ich alles im Thermomix machen.

Richtig war es, den Reisbrei im Vitamix herzustellen. Dadurch wird er noch glatter. 120 g Reisbrei habe ich genommen, weil in den meisten Rezepten 3 x Eiweiß verwendet wird. Das Eiweiß von einem Durchschnittsei wiegt 40 g.

Mit dem Handrührgerät, Rührbesen, Reisbrei mit Honig verquirlen. 3 EL abnehmen zum Bestreichen der Kekse. Mandeln und Haselnüsse (und Bittermandeln am besten jetzt auch) im Thermomix fein mahlen, aber nicht zu Mus werden lassen (einige Sekunden auf Stufe 8-9). Kamut in der Getreidemühle fein mahlen.

Mit dem Handrührgerät (Knethaken) die Nussmischung mit Salz, Vanille und Zimt portionsweise in die Honigmasse einarbeiten. Den Teig mit der Hand fühlen, wenn er noch arg klebt, Kamut einarbeiten.

Eine Dauerbackfolie auf die Arbeitsfläche legen, darauf einen Streifen Haushaltsfolie. Anfangs habe ich den Teig zwischen zwei Haushaltsfolien mit der Teigrolle ausgerollt und dann die Sterne ausgestochen. Das geht kaum, da die Rolle den Teig zu sehr an die Folie drückt, die Sternzacken brachen ständig ab. Ich habe dann den Teig portionsweise mit den Händen flach gedrückt, und zwar nicht zu dünn: zwischen 5 und 7 mm, und dann die Sterne mit einem Ausstecher einzeln ausgestochen und auf das mit Dauerbackfolie bzw. Backpapier ausgelegte Backblech gegeben. Ich fand es nicht möglich, erst die Sterne - wie ich das sonst mache - alle "anzustechen" und dann aufzuheben, also einzeln. Etwas zeitaufwändig, aber sieht gut aus. Wichtig ist auch, die Ausstechform alle 3-4 Sterne gut sauberzumachen, aber feucht zu lassen.

Die fertigen Kekse, während der Ofen vorheizt (Heißluftofen 125-130 °C), mit der restlichen Honigmischung bepinseln. Bei mir hat es gerade gereicht. Wer eine weißere Decke möchte, solle noch etwas Reisbrei unterschlagen. Bleche einschieben und bei unveränderter Temperature 35-55 Min. backen. Das obere Blech mit dem Backpapier hat deutlich länger gebraucht, das untere Blech war nach 45 Min. fertig. Im Rezept steht 25 Min. und dann sollen die Sterne von unten angebräunt sein. Das waren sie bei mir ganz klar nicht.